Neumarkt, 12. April 2025 – 19:30 Uhr.
Die Halle brodelte. Schon vor Tip-Off war klar: Dieses Spiel sollte etwas Besonderes werden. Letzter Spieltag, Heimspiel, ein vollbesetztes Haus – und die Rückkehr von Torben Spicker, der nach längerer Verletzungspause wieder das Trikot der Fibalon Baskets Neumarkt überstreifte. Gänsehaut-Moment.
Und was dann folgte, war ein leidenschaftliches Statement der Mannschaft, die sich mit einem 101:77-Sieg gegen TuSpo Heroldsberg eindrucksvoll aus der Saison verabschiedete.
Vom Start weg mit Energie
Das Team um Kapitän Maximilian Richter, der mit 21 Punkten Topscorer des Abends wurde, spielte von Anfang an mit offenem Visier. Die Offense lief flüssig, das Zusammenspiel stimmte – und die Defense setzte Heroldsberg konstant unter Druck. Die Zuschauer durften ein schnelles und intensiv geführtes Spiel genießen, bei dem jeder Rebound, jeder Ballgewinn bejubelt wurde.
Teamleistung pur
Eindrucksvoll war vor allem die mannschaftliche Geschlossenheit. Peter Prowosnik zeigte sich mit starken 18 Punkten, darunter vier wichtige Dreier, als gefährliche Außenoption. Auch Elias Kurzendorfer und Martin Deinhardt glänzten jeweils mit 12 Punkten – und trugen entscheidend zum zwischenzeitlichen 50:41-Halbzeitstand bei.
Willkommen zurück, Torben!
Ein besonderer Moment war die Einwechslung von Torben Spicker. Nach seiner Verletzungspause meldete er sich mit 10 Punkten und gewohnt starker Präsenz unter dem Korb zurück – unter tosendem Applaus der Fans. Emotion pur.
Rebound-Dominanz und Defense als Schlüssel
Was den Unterschied machte? Die harte Arbeit unter den Brettern. Das Team kämpfte um jeden Rebound, half sich gegenseitig in der Defense und ließ den Gästen wenig Raum zur Entfaltung. Besonders im dritten Viertel zogen die Baskets das Tempo nochmals an (76:59) – und stellten die Weichen früh auf Sieg.
Ehrenvoller Abschluss einer schweren Saison
Mit dem klaren Heimsieg zum Saisonabschluss verbessern sich die Fibalon Baskets auf Platz 9 der Tabelle und ziehen ein versöhnliches Fazit einer insgesamt herausfordernden Spielzeit. Die Fans dankten es mit Standing Ovations – und der Blick geht nun nach vorne, in Richtung neue Saison.
Pokalhelden! Fibalon Baskets Neumarkt 2 krönen sich mit Teamgeist und Herzblut
Neumarkt, 13. April 2025 – 16:00 Uhr.
Finale. Alles oder nichts. Und was sich in diesen 40 Minuten auf dem Parkett abspielte, war nichts weniger als ein packender Basketball-Krimi, getragen von Leidenschaft, Cleverness – und dem unerschütterlichen Siegeswillen der Fibalon Baskets 2, die sich mit einem deutlichen 102:82 gegen einen physisch starken ASV Cham den Pokal sicherten.
Cham legt los wie die Feuerwehr – Neumarkt kontert mit Ruhe
Das erste Viertel begann mit einem Paukenschlag der Gäste: Zwei schnelle Dreier, ein Fastbreak – Cham führte früh mit 5:10. Doch Neumarkt ließ sich nicht beirren, fand durch überlegten Teambasketball ins Spiel zurück und drehte das Geschehen noch im ersten Abschnitt. Mit 32:25 ging das erste Viertel an die Gastgeber – der Auftakt zur Aufholjagd war geschafft.
Führungsspieler übernehmen das Ruder
Im zweiten Viertel blieb das Spiel intensiv. Cham hielt körperlich dagegen, aber Peter Prowosnik und Martin Deinhardt – beide mit über 30 Punkten – übernahmen Verantwortung. Mit klugen Pässen und eiskalten Abschlüssen sorgten sie dafür, dass Neumarkt weiter die Kontrolle behielt. Zur Halbzeit stand es 55:47, ein Beweis für das starke Zusammenspiel und die Geduld im Abschluss.
Teamdefense setzt Zeichen
Nach der Pause zeigte sich die Defensive der Gastgeber von ihrer besten Seite. Florian Neu, Joel Westermann, Emilio Eichner und besonders Jonas Haberler machten den Chamer Werfern das Leben schwer, sicherten wichtige Rebounds und sorgten dafür, dass Neumarkt das dritte Viertel ebenfalls dominierte – 83:66 hieß es nach 30 Minuten.
Tiefe des Kaders macht den Unterschied
Auch im Schlussviertel ließ Neumarkt nichts mehr anbrennen. Die Wechselspieler glänzten, allen voran Tobias Wörlein, der mit Übersicht, Einsatz und sicheren Punkten das Vertrauen des Teams mehr als rechtfertigte. Die Gastgeber spielten sich in einen Rausch – und ließen den Ball laufen, als hätte man ihn an der Schnur gezogen.
Ein kleiner Dämpfer – große Geste
Überschattet wurde das Spiel von der Verletzung von Fabian Richter, der sich eine Platzwunde über dem Auge zuzog und genäht werden musste. Doch das Team reagierte mit Herz – und spielte die letzten Minuten auch für ihn.
Ein Team, ein Ziel, ein Pokal
Mit dem Schlusspfiff war der Jubel grenzenlos. 102:82 – ein verdienter Pokalsieg, der nicht nur durch starke Einzelleistungen, sondern vor allem durch geschlossene Teamleistung, Cleverness und Leidenschaft zustande kam. Die Fibalon Baskets 2 stemmten den Pokal in die Höhe – und mit ihm ein echtes Statement: So geht Mannschaftssport.
