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Baskets bleiben Regionalligist

Sportlich hatte es nicht ganz zum Klassenerhalt gereicht, dennoch können sich die FIBALON Baskets Neumarkt auf ein weiteres Jahr in der 2. Regionalliga freuen. Die Korbjäger profitieren vom Rückzug anderer Mannschaften und nehmen die Chance auf eine fünfte Saison in Serie in Deutschlands fünfthöchster Basketball-Spielklasse gerne wahr. „Ich habe sofort zugesagt, als die Nachricht vom Spielleiter kam“, berichtet Günther Stagat, der Präsident des einzigen reinen Basketballvereins in der Region, der sich erst voriges Jahr selbstständig gemacht hatte. Die freudige Botschaft über den Klassenerhalt tröstet ein weiteres Stück über eine sehr durchwachsene abgelaufene Spielzeit hinweg. Sowohl die Herren I als auch die Herren II (Bayernliga) sind sportlich abgestiegen. Und das obwohl das Regionalliga-Team mit zwei leidenschaftlichen Siegen zum Schluss, und besonders einem versöhnlichen Basketballfest vor eigenem Publikum am letzten Spieltag, eindeutig demonstriert hatte, dass die Truppe von Trainer Martin Ides in dieser Liga konkurenzzfähig ist.

Für die Baskets geht damit eine Zeit der Unsicherheit zu Ende. Der Verein plante schon für die Bayernliga, hoffte aber insgeheim noch auf ein offenes Türchen. Denn zunächst war unklar, ob der Oberpfälzer Konkurrent aus Regensburg seine Teilnahmeberechtigung in der Regio annimmt. Die Domstädter sind wegen der geografischen Lage aus der Süd- in die Nordgruppe (mit Gegnern in Sachsen und Thüringen statt rein aus dem südbayerischen Raum) der zweigleisigen 2. Regionalliga eingeteilt worden, was viel höheren Zeitaufwand bedeutet. Regensburg sagte aber zu und kann sich jetzt (wie der weitere Vertreter Neustadt an der Waldnaab) wieder auf ein Oberpfalz-Derby freuen, da ja auch die FIBALON Baskets in der Nordstaffel verbleiben. Weil die Neumarkter im Fernduell mit Milbertshofen (Südstaffel) nur hauchdünn abgestiegen waren, wurden sie als erste gefragt, als ein Platz im Feld frei wurde. Der etatmäßige Auftsteiger USC Leipzig II nahm als sächsischer Vertreter sein Teilnahmerecht nicht wahr. Neumarkt rückt nun nach. Es hätte sich kurz darauf sogar noch eine zweite Gelegenheit geboten, da auch kein Team aus Thüringen in die 2. Regionalliga aufsteigen möchte. Diesen freien Platz darf der Post SV Nürnberg besetzen, den die Neumarkter in einem Herzschlagfinale vergangene Saison noch hinter sich gelassen hatten und zum (sportlichen) Absteiger machten. Bald sehen sich beide Teams in der neuen Spielzeit wieder.

Da der sportliche Rahmen nun gesteckt ist, kann die Saisonplanung im Lager der FIBALON Baskets komplett durchstarten. In Kürze soll sich klären, ob und wie das Trainerteam Ides/Göhring weitermacht. Nach dem Klassenerhalt können alle diese und weitere Entscheidungen mit einem Lächeln auf dem Gesicht angehen. Zunächst steht am nächsten Freitag, 3. Juni, die Mitgliederversammlung des Vereins (19 Uhr, Gasthaus Hiereth in Woffenbach) an.

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